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Gerrit

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AshenKeen on 09.01.12#1
Hallo Gerrit, vielen Dank für diesen tollen Bericht! Aber leider hat mir dieser auch wieder völlig klar gemacht, wie "doof" doch unser Hobby bezüglich Naturentnahmen eigentlich ist. Auf der Homepage von Ocean Marine Life Imports steht "ökologischer Abbau zum Schutz der Riffe". Was darf man darunter verstehen?

Gruss David
Sandwich88 on 10.01.12#2
Wir sollten versuchen langsam abstand von diesen Importeuren zu nehmen!
So schon die Korallen auch sind, ich war in Bali und was man dort zu gesicht bekommt, ist wirklich schlimm.
Die Menschen dort sägen den Ast ab auf dem sie sitzten!!!! Importeure aus Bali können nicht seriös sein, die Balinesen sind ein sehr materielles Volk verdorben durch den einfluss westlicher Turisten. In Indonesien sagt man auch über Bali: No money no friends!!!
AshenKeen on 10.01.12#3
Das Gefühl habe ich leider auch. Solche Slogans wie "ölologischer Abbau zum Schutz der Riffe" tönen zwar für uns toll, doch glauben will ich dies nicht wirklich. Laut dem Bericht sind es sowieso nicht die Importeure, welche die Naturentnahmen kontrollieren können, da die "Fischer" dafür zuständig sind. Und dass sich Bali - nicht mal fähig den eigenen Müll/Dreck aus ihren Strassen zu bringen - für ökologischen Abbau einsetzt... wohl eher kaum. Aber leider müssen wir uns selbst an der Nase nehmen, denn nur durch unser Verhalten ist dies überhaupt ein profitables Unterfangen.

Gruss David
GK on 10.01.12#4
Hallo,

ich habe einen Artikel gelesen, der die Problematik der Fischer auf Bali noch eindringlicher beschreibt. War letztes Jahr im MEERWASSERAQUARIANER (2/2011) erschienen. Wer "Einblicke in das Leben eines Fischers auf Bali" lesen will, muß auf diesen Link gehen: www.saia-online.eu/index.php/en/misc/library

Lg, Gaby Kirchner
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robertbaur on 11.01.12#5
Hallo Gerrit,

ich möchte mich auch für diesen umfangreichen Bericht bedanken. Er gibt viel Informatives wieder.

Unabhängig von der entstandenen Diskussion drängt sich mir da immer der Gedanke auf dass die oft ja gar nicht wissen was die Aquarianer wollen. Es werden scheinbar bevorzugt immer genau die selben Tierchen gefangen, anstatt mal kreativ zu sein. Das sehe ich ja schon an den von dir mitgebrachten Garnelen die ich hier noch gar nicht gesehen hatte.

Ich denke dass es wirklich Sinn machen würde, wenn Importeure grundsätzlich bei allen Fangstationen immer mal selber vor Ort mit drüber gucken, vorausgesetzt die haben auch Ahnung und ein Händchen dafür. Die Frage ist nur ob das möglich ist :-) Nicht jeder kann 4 mal im Jahr da selber gucken gehen.

Gruß Robert

pumper84 on 13.01.12#6
Wirklich toller Artikel und sehr aufschlussreich über die dortigen Probleme, aber auch tolle Unterwasserwelt...dort würde ich auch sehr gerne mal hin:)

An Gaby Kirchner: leider funktioniert dein geposteter Link nicht, deshalb hab mal das passende rausgesucht. Ich hoffe, du hast nichts dagegen und natuerlich, dass es sich um den Artikel handelt, den du meinst...

www.saia-online.eu in Serangan mit Bildern.pdf

zu finden hier:

www.saia-online.eu


jensen on 13.01.12#7
Guten Abend zusammen,
ich finde das hier entstandene Thema ganz interessant. Da ich mir selber durch ein Gespräch deutlich machen musste / durfte was mein Hobby Meerwasseraquaristik eigentlich über die Jahre bewegt hat; außer einer Menge an Geld ;)

Zufälligst, allerdings hat das nichts mit meiner Meinung zu tun, war es Jann der mich damals zum Salz führte ;)
Jedenfalls ist das ca 6 Jahre her, und seit dem habe ich mich langsam aber immer mehr mit dem Thema MEER beschäftigt und vor allem mit den dazu gehörigen Problemen aus ökologischer Sicht.
Ein Sprung von damals wo ich ein Aquarium haben wollte, und Salzwasser toll aus sah, zu heute. Heute bin ich zahlendes Mitglied bei Greenpeace, verfolge und vertrete die Aktivitäten von Sea Shepherd, habe so ziemlich alle öffentlichen Aquarien, Ozeaneum, Meereskundemuseen, Aquarienzoos und Salzwasserführende Geschäfte in Norddeutschland besucht, viel zur Thematik gelernt, meinen Tauchschein gemacht, esse aus Überzeugung keinen Seefisch mehr und vertrete diese Meinung auch offenherzig und beschäftige mich allgemein wesentlich mehr mit Umweltschutzthemen und viele Beispiele mehr.
Es ist sogar soweit, dass ich ernsthaft überlege, aus Stromspargründen und auch um die Tiere dort zu lassen wo sie herkommen, meine aktive Aquaristik zu verkleinern oder aufzugeben.

Das mag vielleicht nicht mustergültig sein, aber ich denke, es hat sich gelohnt. Denn ich überlege wie ich was zurück geben kann und habe einen anderen Blick auf die Sache bekommen, durch das gebrachte "Opfer des Meeres", wenn man es so nennen will. Das mir sehr viel Freude gebracht hat.

Und ganz nebenbei, ist ein weiterer Aspekt, wenn man an die Fischer denkt, wenn Sie nicht das tun was sie jetzt tun, was würden sie dann tun?
Das was einige vorher taten, mit Sprengstoff Verzehrfische und anderes fangen bzw fördern?
Ich denke, da ist dies, so verbesserbar es ist, das "kleinere Übel". Welches es aber ganz ohne Frage auch zu verbessern gilt.

Entschuldigt diesen Aufsatz ;) aber ich finde es reißt einige weitere Aspekte an.

mit Grüßen
in die Heimat an Jann
und an alle anderen
Jens
GK on 13.01.12#8
Hallo pumper 84,

ja, genau diesen Artikel meinte ich. Danke für den Hinweis.

Ich finde es ebenso spannend, etwas über diejenigen zu erfahren, die am Anfang der Handelskette stehen. Und wenn es stimmt, was ich gelesen habe, dann verdienen diese Fischer für eine Banggai Kardinal gerade mal 0,04 € !! Wie man so überleben kann und vielleicht noch eine Familie ernähren muß, ist mir ein Rätsel. Irgendwie schade, dass denen nicht geholfen wird. Ich denke, wir alle, die dieses Hobby teilen, stehen in der Pflicht. Aber vor allem Importeure und Händler!

LG, Gaby Kirchner
Zauberapfel on 13.01.12#9
Moinsen zusammen,

eigentlich wollte ich zu diesem Artikel gar nichts schreiben. Das Thema ist einfach sehr umfangreich und meiner Meinung nach sehr Grenzwertig was die Frage von „Schuld“ haben angeht. Dennoch möchte ich mich für diesen Artikel und der damit verbundenen Arbeit bedanken. Auf der SAIA Seite sind auch „ähnliche“ Berichte zu finden.

Ich denke nicht, dass wir in der Lage sind, diese Umstände grundlegend zu verändern. Einen Teil daran trägt sicherlich, dass wir immer gern alles besonders Günstig haben wollen bzw. die Frage ist, wenn wir mehr zahlen, ob es da ankommt, wo wir uns wünschen das es ankommt. Wenn ich zum Beispiel an meinen Fachhändler vor Ort denke, der seine MW Abteilung leider schließen musste, weil sie sich nicht gerechnet hat, stellt sich die Frage warum? Er hatte immer wirklich ausgesprochen gute Qualität im Angebot, die Abteilung war sehr gepflegt und die Beratung Kundenfreundlich. Nach dem Motto, was man nicht braucht, wurde einem auch nicht angedreht. Und auch bei Fischen und anderen Tieren hörte ich oft: Das lass mal lieber, passt nicht in dein Becken bzw. wirst du keine Freude dran haben. So was habe ich Online natürlich nicht, weil man mich bzw. meine Anlage dort gar nicht kennt. Trotzdem war von den meisten Kunden immer zu hören, dass ist aber teuer, dass Tier bekomme ich Online aber xy Euro günstiger. Nun ist die Abteilung dicht und die Gesichte lang.

Aber eben diese Verhalten verursacht doch auch solche Zustände. Mir ist auch klar, dass der Fischer vor Ort, so oder so, am Ende der Kette steht. Aber ein wenig mehr, würde dann evtl. doch bei ihm ankommen. Die Frage ist aber, ändere ich dadurch seine Einstellung zur Umwelt? Ich denke nicht und aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung heraus habe ich zahlreichen Ländern dieser Welt ähnliches sehen können. Der Bezug zur eigenen Umwelt ist überall anders und auch von den Lebensumständen abhängig. Dort wo die Menschen jeden Tag um das Überleben kämpfen, sich und ihre Familien zu ernähren, ist die Umwelt ganz hinten im Gedankengut. Es gibt auch viele Länder, die nicht soweit von uns weg sind, da sieht das nicht anders aus. Dafür können wir dann aber günstig einkaufen und unseren Lebensstandart halten. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Menschen vielleicht weniger Glücklich sind als wir, sie legen ja auch ganz andere Maßstäbe zugrunde, aber der Focus ihres Lebens ist einfach ein ganz anderer.

Mit unserem wundervollem Hobby, der Meeresaquaristik haben wir sicherlich auch viel Schaden verursacht.. Mittlerweile denke ich aber, dass wir nun auch viel zurückgeben. Der Aufbau von Korallenfarmen zum Beispiel, um den Menschen zu zeigen, dass man damit auch seinen Lebensunterhalt verdienen kann und gleichzeitig die Umwelt schont bzw. regeneriert. Viele Menschen in diesen Ländern sehen mittlerweile, dass sie z.B. mit Tourismus Geld verdienen können, wenn das Ökosystem noch Intakt ist.

Ich glaube wir sind mittlerweile auf einem guten Weg, der Natur das zurück zu geben, was wir ihr genommen haben. Viele Korallen wurden wieder ausgesiedelt, die es in der freien Natur nicht mehr gegeben hat. Es gibt viele gute Beispiele und ich denke in den meisten Köpfen, die sich näher damit beschäftigen hat auch ein umdenken stattgefunden. Wir können im kleinen sicherlich einen Teil dazu beitragen. Wenn wir beherzigen, was wirklich sinnvoll ist. Angefangen von der Auswahl der Fische für das eigene Becken, bis hin zum Preis, den wir dafür bereit sind zu zahlen.

Gruß und schönes Wochenende
Sebastian

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gelöscht on 13.01.12#10
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