Grade 1 beinhaltet die Korallen, die allesamt eine sehr schöne Färbung haben, in der Wuchsform aber nicht ganz so schön symmetrisch sind.
Grade 2 umfasst die Korallen, die entweder eine besonders schöne und knallige Färbung oder eine besonders schöne Wuchsform zeigen. Dadurch, dass die Korallen aus einer Larve heranwachsen, ergibt sich der „Bonsai-Effekt“: eine richtige kleine Korallenkolonie mit 3-4 cm Durchmesser.
In Grade 3 finden sich die Korallen, die eine besonders starke Farbgebung mit einer besonders schönen Wuchsform vereinen.
Und dann gibt es noch Grade 4: Dies sind die sogenannten Chimären, also Korallen, die aus mehr als einer Larve entstanden sind. Wenn Larven einer Art relativ nahe nebeneinander siedeln, kann es vorkommen, dass sie zu einer Kolonie verschmelzen. So können mehrfarbige Korallen entstehen. Mitunter kann diese Mehrfarbigkeit sich sogar innerhalb von einem Polypen zeigen.
Acropora kenti 4 Monate alt
Acropora kenti Grade 1
Acropora kenti Grade 2

Unique Grade 4
Unique Grade 4
Unique Grade 4 Plus
Acropora kenti 2023
Acropora kenti Unique Grade 4 Plus
Noch sind diese Korallen aber absolute Einzeltiere. Ein Ziel der SciReef ist, die Fusionierung gezielt und in größerem Maßstab umzusetzen. Die Mehrfarbigkeit in Acroporen ist auch in das Logo der SciReef eingeflossen.
Jede SciReef Koralle wächst auf einem sogenannten ID-Stone, der einen NFC-Chip mit allen wichtigen Informationen zu den Korallen beinhaltet. Dieser Chip kann mit den meisten neueren Smartphones, die einen NFC-Reader besitzen, ausgelesen werden. Jede Koralle hat somit ihren eigenen „Personalausweis“ und Echtheitszertifikat. Auf diesem Chip sind u.a. gespeichert: Art, Ablaichdatum, Kategorisierung und Farbe der Koralle, sowie Herkunft der Elternkorallen. Die Co-Gründer der SciReef GmbH Dr. Samuel Nietzer und Dr. Mareen Möller sind beide Wissenschaftler, die seit bereits 15 Jahren an Korallen forschen. Erklärtes Ziel ist, dass regelmäßig weitere Arten auf den Markt kommen werden. Ein besonders spannendes Thema dabei ist die Erweiterung in LPS Korallen wie Trachyphyllia und Scolymia. Hier laufen bereits erste Tests.
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